Übersicht 2013

Programmübersicht

Edirom Tools

Edirom Tools – Erstellen einer Edirom Online

Dozent: Daniel Röwenstrunk

Zeit: Mo. (23. 9.), 14:00 bis Di. (24. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.231

Die im Rahmen des Edirom Projekts entwickelten Softwareprodukte zur Publikation und Erstellung von Digitalen Musikeditionen haben zum Ziel, die wissenschaftlichen Herausgeber beim Erstellungsprozess insoweit zu unterstützen, dass ein weniger technisches, als vielmehr intuitives Arbeiten mit den in den anderen Kursen behandelten XML-Formaten (insb. MEI) möglich wird.

Im Mittelpunkt des Workshops werden die Arbeitsabläufe zur Erstellung einer Digitalen Edition mit Edirom Online stehen und die Art und Weise wie diese von unserer Erstellungssoftware Edirom Editor unterstützt werden.

Dieser Workshop richtet sich insbesondere an (zukünftige) Benutzer unserer Softwareprodukte, überdies sind natürlich auch Teilnehmer besonders willkommen, die sich grundlegend über die Edirom-Tools informieren möchten. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
keine
Software
Java, Edirom Editor, Edirom Online (in Edirom Editor enthalten)
Zielgruppe
Einsteiger und fortgeschrittene Anfänger
Kosten
10,– Euro

Edirom User Forum

Edirom User Forum

Organisation: Nikolaos Beer

Zeit: Mo. (23. 9.), 17:45 bis 18:30 Uhr

Raum: Foyer des HNI

Seit der letzten Edirom-Summer-School soll das Edirom User Forum eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Nutzern und Interessenten der Edirom Tools für Digitale Musikedition bieten.

Dieses Jahr soll eine offene Poster Session, in der sich Editionsprojekte präsentieren, die die Edirom Tools bereits erfolgreich einsetzen, den Rahmen für ein lockeres Zusammenkommen von Forschern aus unterschiedlichen Bereichen und Disziplinen bieten. Für Interessierte besteht hier die Möglichkeit, mit den jeweiligen Projektmitarbeitern und Entwicklern der Edirom Tools ins Gespräch zu kommen und Einblick in die Projektarbeit sowie in die Umsetzung der digitalen Editionen zu erhalten.

Arbeiten Sie mit den Edirom Tools oder planen Sie ein Editionsprojekt unter Verwendung der Edirom Tools und würden Ihre Arbeit gerne einer größeren Runde vorstellen? Dann laden wir Sie hiermit herzlich ein, sich mit einem aktiven Beitrag am Edirom User Forum zu beteiligen. Bitte setzen Sie sich dazu bis zum 30. August 2013 mit Nikolaos Beer in Verbindung.

Forschungsberatung

Individuelle Forschungsberatung

Dozent: nach Vereinbarung

Zeit: nach Vereinbarung

Erstmals bieten wir in diesem Jahr eine individuelle Forschungsberatung zum Thema „Digital Humanities“ im Allgemeinen und „Digitale Musikedition“ im Speziellen an. Interessenten können sich dazu mit der Einreichung eines kurzen Exposés (1–2 Seiten, max. 1000 Wörter, PDF-Format) um einen Beratungstermin (30–45 Minuten) bewerben. Aus dem Exposé sollte der Rahmen des Vorhabens (Dissertation, Projektantrag etc.), das Forschungsthema und die Fragestellung hervorgehen sowie geplante und/oder bereits durchgeführte (Vor-)Arbeiten. Anhand dieses Exposés werden wir dann die Zuweisung zu einem – wenn möglich auch zwei – Dozenten vornehmen.

Bitte fügen Sie Ihr Exposé bei der Registrierung an und wählen dort auch einen Wunschtermin. Wir werden versuchen, diesen so gut es geht zu berücksichtigen und uns daraufhin per E-Mail an die angegebene Adresse bei Ihnen melden.

Die Anmeldung zur Forschungsberatung können Sie unabhängig von der Anmeldung zu den Workshops vornehmen, es gilt allerdings dieselbe Anmeldefrist bis zum 30. August 2013 verlängert bis 06. September 2013.

Kontrolliert-strukturierte
Vokabulare

Kontrolliert-strukturierte Vokabulare in interdisziplinärer Perspektive

Dozenten: Marcus Held und Giovanni Colavizza

Zeit: Mi. (25. 9.), 14:00 bis Do. (26. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.225

Die Arbeit mit spezifischen Kategorien ist den meisten geisteswissenschaftlichen Disziplinen gemein. So haben beispielsweise personen- und/oder ereignisbezogene Informationen in vielen Forschungsprojekten einen hohen Stellenwert. Untersuchungen sozialer Strukturen, personaler Netzwerke, der Zusammensetzung von Korporationen usw. umfassen dabei u.a. sowohl die Identifizierung von einzelnen Personen, die Sammlung personenbezogener Informationen, die Darstellung von Relationen und Netzwerken als auch die Systematisierung/Klassifizierung von Personen.

Der Einsatz (geeigneter) Normdaten und kontrollierter Vokabulare birgt gerade bei prosopographischen Ansätzen erhebliche Potentiale. Mittels Personennamendateien können einzelne Subjekte unabhängig von Namensvarianten eindeutig identifiziert sowie dauerhaft mit relevanten biographischen Informationen (Lebensdaten, Wirkungsorte, Berufe, soziale Rollen) verknüpft werden. Ebenso erlauben Normdaten die systematische Abbildung von Relationen zwischen Subjekten (Verwandtschaftsbeziehungen etc.). Komplementär dazu erlauben es kontrollierte Vokabulare, Personen systematisch und konsistent nach spezifischen forschungsrelevanten Merkmalen zu klassifizieren.

Insbesondere in Kombination mit personenbezogenen Normdaten können so komplexe Zusammenhänge und Vergleichsperspektiven erschlossen werden: Korrelationen von Statusgruppe, Konfession, politischer Funktion können ebenso erfasst werden wie die Verortung Einzelner in Personen-, Berufs-, Patronage- und Familiennetzwerken.

Der Kurs möchte sich in einer forschenden Grundhaltung sowohl mit den Grundlagen und Möglichkeiten bisher vorhandener, als auch der Erstellung von kontrolliert-strukturierten Vokabularen und deren mögliche Anwendungsfelder (insbesondere der Interoperabilität und Normdaten) beschäftigen.

Der Kurs vermittelt konzeptionelle Möglichkeiten zum Aufbau und Umgang mit kontrolliert-strukturierten Vokabularen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Mitbringen eines eigenen Laptops, sowie evtl. schon strukturierte, aber auch unstrukturierte Daten, um anhand von vorhandenen Daten und Interessen praktische Anwendungsszenarien entwickeln zu können
Software
keine
Zielgruppe
Aufgrund der konzeptionellen Zielsetzung können Einsteiger, fortgeschrittene Anfänger und kompetente Anwender an dieser Veranstaltung teilnehmen.
Kosten
10,– Euro

Konzeption
digitaler Musikausgaben

Konzeption digitaler Musikausgaben

Dozent: Johannes Kepper

Zeit: Mo. (23. 9.), 09:00–12:30 Uhr

Raum: F0.231

Dieser Kurs vermittelt die Grundlagen von Konzeption und Planung digitaler Ausgaben. Ausgehend von einer Vorstellung verschiedener Konzepte digitaler Editionen wird der jeweils damit verbundene Aufwand diskutiert und die Anwendbarkeit für verschiedene editorische Fragestellungen thematisiert. Der Kurs richtet sich ausdrücklich an Fachwissenschaftler, die an der Planung, nicht aber der technischen Umsetzung digitaler Ausgaben beteiligt sind.

Die Teilnehmer sollen befähigt werden, den Nutzen und Aufwand digitaler Ausgaben einschätzen zu können, um deren Eignung für die eigene editorische Praxis besser beurteilen zu können.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
keine
Software
keine
Zielgruppe
Einsteiger
Kosten
5,– Euro

MEI Einführung

Einführung in die Musikcodierung mit MEI

Dozentinnen: Maja Hartwig und Kristina Richts

Zeit: Mi. (25. 9.), 09:00 Uhr bis Do. (26. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.231

Als XML-basiertes Auszeichnungsformat von Musiknotation bildet die Music Encoding Initiative (MEI) einen wichtigen Bestandteil der Digital Humanities. In diesem Kontext hat sich MEI in den letzten Jahren etabliert und wird gegenwärtig zur Unterstützung von digitalen Editionen und zahlreichen anderen Projekten verwendet.

Die Codierung von Musik nebst umfangreicher Beschreibung bibliographischer Angaben mit MEI geschieht in einer XML-basierten Umgebung, die es erlaubt, Daten strukturiert abzulegen und dennoch einen flexiblen Umgang mit ihnen zu gewährleisten. Der Umgang und das Verständnis mit dem Datenformat gewinnen zunehmend an Wichtigkeit in der digitalen Welt, deshalb wird bei der diesjährigen Summer School ein MEI-Einführungskurs beruhend auf den Erfahrungen des letzten Jahres angeboten. Der Kurs richtet sich an MEI-Neulinge gleichermaßen wie an Teilnehmer, die bereits Erfahrungen mit dem Format haben. XML-Kenntnisse sowie ein grundlegendes Verständnis von Musiknotation werden vorausgesetzt. Neben theoretischen Grundlagen werden praktische Erfahrungen gesammelt, sowie spezielle Anwendungen und Codierungsbeispiele diskutiert.

Es wird empfohlen, sich im Vorhinein mit den Übungen von MEI 1st, verfügbar auf http://music-encoding.org/support/MEI1st, zu beschäftigen; Erfahrungen im Umgang mit TEI sind von Vorteil. Darüber hinaus wird darum gebeten, ein eigenes Laptop mitzubringen und darauf die kostenlose Demoversion des XML-Editors Oxygen vor Beginn des Kurses zu installieren, um eine einheitliche Ausgangssituation zu gewährleisten.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
XML-Kenntnisse und musikalisches Grundverständnis erwünscht
Software
XML-Editor (z.B. oXygen), Internetbrowser
Zielgruppe
Einsteiger und fortgeschrittene Anfänger
Kosten
15,– Euro

MerMEId

MerMEId – Arbeiten mit MEI-Metadaten

Dozent: Axel Teich Geertinger

Zeit: Do. (26. 9.), 14:00 Uhr bis Fr. (27. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.231

Metadaten in MEI-Dateien sind Informationen teils über die Datei selbst, teils aber auch über die codierte Musik. Das MEI-Schema erlaubt das Verzeichnen von sehr detaillierte Metadaten, so dass sich ganze Werkverzeichnisse darauf aufbauen lassen, einschließlich Quellenbeschreibungen, Aufführungsdaten und mehr. Die hierzu entwickelte Software MerMEId (Metadata Editor and Repository for MEI Data) bietet eine browserbasierte Benutzeroberfläche zur Arbeit mit MEI-Metadaten an.

Im Kurs wird der sogenannte Header, der die Metadaten enthält, besprochen, eventuell mit Codierungsübungen "per Hand". Daraufhin wird MerMEId als Codierungshilfe, Anzeige von Metadaten und Werkzeug zum Erstellen von Werkverzeichnissen vorgestellt. Dabei wird auch auf die Beschreibung von musikalischen Werken auf verschiedenen Abstraktions- und Detailebenen eingegangen (Werk, Fassung, Quelle, Exemplar).

Teilnehmer werden aufgefordert, Material für ein eigenes kleines "Werkverzeichnis" mitzubringen, z.B. Kopien aus vorhandenen Verzeichnissen, die im Kurs digital umgesetzt werden können.

Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer mit den Hauptelementen des MEI-Headers und deren Anwendungsmöglichkeiten vertraut zu machen, sowie "Hands-on" Erfahrungen mit der Arbeit mit MEI-Metadaten zu gewinnen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
grundlegende XML-Kenntnisse, gerne auch erste MEI-Kenntnisse
Software
JavaScript-fähiger Browser (z.B. Firefox, Google Chrome, Internet Explorer); XML-Editor (z.B. oXygen) oder eventuell Text-Editor
Zielgruppe
Einsteiger und fortgeschrittene Anfänger
Kosten
10,– Euro

Musikcodierung
in der Praxis

Musikcodierung in der Praxis

DozentInnen: Kristin Herold und Johannes Kepper

Zeit: Do. (26. 9.), 14:00 Uhr bis Fr. (27. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.225

Der Kurs thematisiert den praktischen Umgang mit MEI-Daten im Rahmen digitaler Musik-Editionen. Es wird vermittelt, wie Daten aus verschiedenen Anwendungen miteinander verknüpft und gegenseitig angereichert werden. Außerdem werden verschiedene Transformationsszenarien zu vollständigen Workflows kombiniert, die gleichzeitig Auskunft über ihre eigene Bearbeitungsgeschichte geben.

Für Beispiele werden unter anderem Daten aus den beiden Forschungsprojekte "A Cosmopolitan Composer in Pre-Revolutionary Europe - Giuseppe Sarti" an der UdK Berlin und "Freischütz Digital" am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold / Paderborn herangezogen.

Die Teilnehmer sollen befähigt werden, eigenständig verschiedene Werkzeuge für MEI-Daten zu kombinieren, um daraus individuell zugeschnittene Arbeitsabläufe zu erstellen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Erwartet werden solide Kenntnisse von XML und MEI. Vorkenntnisse in XPath und XSLT sind hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.
Software
XML-Editor (z.B. oXygen)
Zielgruppe
kompetente Anwender
Kosten
10,– Euro

ODD Einführung

Einführung in die TEI Metasprache ODD

Dozent: Peter Stadler

Zeit: Mo. (23. 9.), 14:00 Uhr bis Di. (24. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F1.406

ODD ("One Document Does it all") ist eine von der TEI entwickelte Meta-Sprache, mit der dem "Literate Programming"-Ansatz folgend einerseits die formale Beschreibung eines TEI-Schemas erstellt werden kann als auch dessen menschenlesbare Beschreibung in Prosaform. Dabei ist ein ODD-Dokument selbst eine reguläre TEI-Datei (lediglich erweitert durch das tagdocs-Modul) so dass sich mit etwas Erfahrung in TEI relativ schnell auch spezielle Schemata für das eigene Projekt entwickeln und anpassen lassen.

In diesem Kurs wird zunächst das Konzept von ODD sowie das Modul- und Klassensystem der TEI vorgestellt und dann mithilfe des Roma-Webeditors ein erstes eigenes Schema erstellt. Ein weiterer Teil wird das Verfassen der Schema-Dokumentation (= elektronische Editionsrichtlinien) behandeln, wofür das ODD-Dokument "von Hand" weiterentwickelt wird.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Erwartet werden solide Kenntnisse von XML und TEI, wie sie im Einführungskurs vermittelt werden
Software
XML-Editor (z.B. oXygen), Internetbrowser
Zielgruppe
kompetente Anwender
Kosten
10,– Euro

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung im Prozess der Codierung

DozentInnen: Anna Maria Komprecht und Benjamin W. Bohl

Zeit: Di. (24. 9.), 14:00–17:30 Uhr

Raum: F0.231

Der Kurs soll einen ersten Ansatz und einen Arbeitsbericht zum Qualitätsmanagement in digitalen Forschungsprojekten liefern. Wenn Sie also Interesse an der generellen Einführung zu Qualitätsmerkmalen in den Digital Humanities, Qualitätskontroll-Prozessen, Qualitätssicherungsszenarien, und dem Entwurf eines exemplarischen Kontrollsystems mit XML-Technologien haben, bietet dieser Nachmittag für Sie einen ersten Überlick zu diesem weitreichenden Themengebiet.

Ziel des Kurses ist die Aufarbeitung einiger Qualitäts-Grundsätze und Technologien in den Digital Humanities. Zusätzlich soll er dazu anregen, den Computer in eigenen (Forschungs-)Projekten als Kontrollwerkzeug einzusetzen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Es werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt
Software
XML-Editor (z.B. oXygen)
Zielgruppe
Teilnehmer jeglicher Kenntnisstufen sind herzlich willkommen
Kosten
5,– Euro

Social Evening Out

Social Evening Out

Zeit: Mi. (25. 9.), ab 19:00 Uhr

Der gesellige Abend soll allen Teilnehmer der Edirom-Summer-School die Gelegenheit geben, in entspannter Runde miteinander ins Gespräch zu kommen, Kontakte zu knüpfen, und auch die DozentInnen mal abseits der Kurse kennenzulernen.

Bitte melden Sie sich bei der Registrierung für den Social Evening Out an, damit wir eine ungefähre Vorstellung von der Teilnehmerzahl bekommen. Spontane Teilnahmen sind natürlich trotzdem willkommen!

Veranstaltungsort
Paderborner Brauhaus
Kisau 2
33098 Paderborn
Telefon 0 52 51 / 28 25 54
Reservierung für 40 Personen auf Edirom-Summer-School bzw. Bohl

TEI Einführung

Einführung in die Textauszeichnung mit TEI

Dozentin: Agnes Brauer

Zeit: Mo. (23. 9.), 09:00 Uhr bis Di. (24. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.225

Der Workshop führt in die Grundlagen der Textauszeichnung nach den Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) ein. TEI wurde als XML-basierte Auszeichnungssprache speziell für die Zwecke der Geisteswissenschaften konzipiert und stellt mittlerweile einen De-facto-Standard für die wissenschaftliche Textkodierung dar.

Nach einer knappen allgemeinen Einführung in XML werden sich die Teilnehmer anhand von kleinen Übungen in die Praxis der Textauszeichnung mit TEI einarbeiten und einen Überblick über die Bedeutung und die verschiedenen Module dieser Sprache erhalten. Vordergründiges Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmer zu einem selbstständigen Umgang mit den TEI- Guidelines anzuleiten und damit für eine spezifische Vertiefung im Rahmen ihrer Projekte zu rüsten.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
keine
Software
XML-Editor (z.B. oXygen), Internetbrowser
Zielgruppe
Einsteiger
Kosten
15,– Euro

TEI für Handschriften

TEI für Handschriften

Dozent: Torsten Schaßan

Zeit: Di. (24. 9.), 14:00 bis Mi. (25. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F0.225

Die Richtlinien der Text Encoding Initiative stellen den De-Facto-Standard für wissenschaftliche Textauszeichnung dar. Das gilt vor allem für Textausgaben, aber zunehmend auch für die Handschriftenbeschreibung.

Der Kurs versteht sich als grundlegende, praxisorientierte Einführung in die Textauszeichnung mit TEI für Handschriften. Behandelt werden das TEI-Modul zur Auszeichnung von Handschriftenbeschreibungen ("Manuscript Description") sowie die Module zur Transkription bzw. Edition von handschriftlich überlieferten Texten ("Representation of Primary Sources" und "Critical Apparatus").

Die Teilnehmer sollen außerdem in den Umgang mit (vorwiegend bibliothekarischen) Normdaten eingeführt werden und den eigenständigen Umgang mit den TEI-Richtlinien und -Modulen vertiefen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
XML und grundlegende TEI-Kenntnisse
Software
XML-Editor (z.B. oXygen), Internetbrowser
Zielgruppe
Einsteiger und fortgeschrittene Anfänger
Kosten
10,– Euro

TextGrid

TextGrid

Dozenten: Dr. Oliver Schmid und Philipp Vanscheidt

Zeit: Mi. (25. 9.), 14:00 Uhr bis Do. (26. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F1.406

TextGrid ist ein Forschungsverbund, dessen Ziel es ist, den Zugang zu und den Austausch von Informationen in den Geisteswissenschaften mit Hilfe moderner Informationstechnologie zu unterstützen. Die Grundlagen und Komponenten der virtuellen Forschungsumgebung werden in dem Workshop vorgestellt. Dabei sollen insbesondere folgende Elemente der Software vorgestellt und ihr Einsatz in der Forschung erläutert werden:

  1. Eine Projekt- und Nutzerverwaltung ermöglicht die Erstellung neuer Projekte und die Zuordnung weiterer Benutzer in bestimmten Rollen zu einem Projekt.
  2. Das Schema der Metadaten, die auch für projektübergreifende Recherchen verwendet werden, kann an die konkreten Bedürfnisse angepasst werden.
  3. Der Anwender kann im XML-Editor beliebig wechseln zwischen einer technisch orientierten Ansicht, die alle Tags und Attribute anzeigt, und einer Ansicht, die an der Darstellung eines Textverarbeitungsprogramms orientiert ist.
  4. Ein Text-Bild-Link-Editor dient zur Verknüpfung von Text- und Bildelementen.
  5. Eine Wörterbuch-Suche gestattet die Suche im Trierer Wörterbuchnetz.
  6. Das Publizieren im Repository wird durch eine automatische Metadatenvalidierung unterstützt und stattet die Veröffentlichungen mit PIDs aus, um die wissenschaftliche Zitierbarkeit zu garantieren.

In Übungen soll ein kleines Editionsprojekt selbständig mit TextGrid fertig gestellt werden.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Registrierung bei TextGrid; XML-Kenntnisse sind von Vorteil, aber nicht vorausgesetzt
Software
Java und TextGrid
Zielgruppe
Einsteiger
Kosten
10,– Euro

XPath und
Reguläre Ausdrücke

XPath und Reguläre Ausdrücke – Fortgeschrittenes Suchen in XML-Dokumenten

Dozent: Daniel Röwenstrunk

Zeit: Di. (24. 9.), 14:00 bis Mi. (25. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F1.406

Suchen und Ersetzen sind immer noch zwei der wichtigsten Tätigkeiten im Umgang mit elektronischen Daten. Wie lässt sich das Wissen über die Struktur von XML-Dokumenten für die Suche ausnutzen? Wie können XML-Strukturen bewusst durchbrochen und Suchanfragen über Element-Grenzen hinweg gestellt werden?

Diese und ähnliche Fragen sollen mit Hilfe der Technologien XPath und Reguläre Ausdrücke im Rahmen des Kurses an praxisnahen Beispielen aus der Noten- und Textcodierung geklärt werden.

Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmer, die bereits erste Erfahrungen im Umgang mit XML gesammelt haben, und ihre Arbeit mit XML vereinfachen bzw. effizienter gestalten wollen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Es wird ein Grundverständnis von XML vorausgesetzt
Software
oXygen XML Editor
Zielgruppe
Fortgeschrittene Anfänger
Kosten
10,– Euro

XSLT Einführung

Einführung in die Skriptsprache XSLT

Dozent: Benjamin W. Bohl

Zeit: Do. (26. 9.), 14:00 Uhr bis Fr. (27. 9.), 12:30 Uhr

Raum: F1.406

Um den Nutzen des Verfassens von Texten in XML-basierten Formaten wie etwa TEI zu verstehen, ist es mitunter hilfreich, die Möglichkeiten der Weiterverarbeitung zu kennen.

XSLT ermöglicht die Modifikation von Daten aber auch deren Umwandlung in andere Formate zur Weiterverarbeitung oder Veröffentlichung.

An einem einfachen Beispiel eines Textes in TEI sollen die grundlegenden Strukturen von XSLT erlernt werden, um die XML Daten beispielsweise als HTML-Seite im Internetbrowser ansehen zu können. Dabei werden uns XML-Namespaces, die Fehlersuche sowie die Steuerung des Ausgabeformates beschäftigen.

Ein Ausblick auf XSL-FO zur Generierung von PDFs aus XML-Daten soll weitere Möglichkeiten aufzeigen.

Voraussetzungen/Vorkenntnisse
Es wird ein Grundverständnis von XML vorausgesetzt, ebenso Grundkenntnisse von XPath. Kenntnisse in den Bereichen TEI, HTML und XML-Namespaces sind von Nutzen, aber keine zwingende Voraussetzung
Software
XML-Editor (z.B. oXygen), Internetbrowser
Zielgruppe
kompetente Anwender
Kosten
10,– Euro