Kursprogramm ESS 2026
Kursangebot zur 17. Edirom-Summer-School
Die Anmeldephase findet vom 1. Juli 2026 bis 30. Aug. 2026 statt.
Weitere Informationen folgen hier. Die Programme der vergangenen Jahrgänge sind im Archiv zu finden.
Edirom Summer School 2026
| Mo., 14. Sept. | Di., 15. Sept. | Mi., 16. Sept. | Do., 17. Sept. | Fr., 18. Sept. | |
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| 9:15 – 10:45 |
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| 11:15 – 12:45 |
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| 15:15 – 15:45 |
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| 16:15 – 17:45 |
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| 18:15 – 19:45 |
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| 19:00 – 22:00 |
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Arbeiten mit XML
Dozent*innen
- Dennis Ried
Zeiten
- Do., 17. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 11:15–12:45 Uhr
Raum: ZM2.A.01.55
- Kursbeschreibung
Die bereits 1998 vorgestellte eXtensible Markup Language (XML) spielt auch heute noch eine überaus große Rolle in der Datenrepräsentation und -verarbeitung. In den digital arbeitenden Geisteswissenschaften ist XML vor allem durch die Verwendung der etablierten Standards TEI und MEI als zentrales Datenformat etabliert. Doch auch weit über die Digital Humanities hinaus findet die Grundidee der semantischen Auszeichnung von Daten in verschiedensten Bereichen und in Form von unterschiedlichen auf XML basierenden Auszeichnungssprachen Anwendung: Auszeichnung von Texten (TEI), Repräsentation (und Auszeichnung) von Musik (MEI), Grafiken (SVG), zur Erfassung von Metadaten uvm.
Für die Modellierung, Validierung, Transformation, Abfrage und Analyse von XML-basierten Daten stehen eine ganze Reihe von Technologien bereit. Der OxygenXML-Editor bietet zahlreiche Möglichkeiten Technologien wie XSLT und XQuery für Modifikationen zu nutzen, ohne dass man selbst Profi auf diesem Gebiet sein muss.
Dieser Kurs beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, die der OxygenXML-Editor bereitstellt, um mit XML-Dateien benutzer:innenfreundlich zu arbeiten. Die hierfür nötigen Kenntnisse (XPath und reguläre Ausdrücke) werden im Kurs vermittelt, um die Arbeit mit XML auf ein neues Level anzuheben.Für die Übungen dürfen – zusätzlich zu den bereitgestellten Übungsdaten – gerne auch eigene Daten mitgebracht werden.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- Grundkenntnisse von XML (hilfreich)
- Software
- Oxygen XML Editor
- Zielgruppe
- Einsteiger*innen mit Grundkenntnissen
- Kosten
- 30 €
Einführung in die Codierung klingender Musik. Audio- und Performanceanalyse mit Sonic Visualiser und MPM Toolbox
Dozent*innen
- Axel Berndt
- Frithjof Bömcke-Vollmer
- Lars Engeln
- Andreas Münzmay
Zeiten
- Mi., 16. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 16:15–17:45 Uhr
Raum: ZM2.A.01.55
- Kursbeschreibung
Die Analyse klingender Musik kann als das unverzichtbare Komplement zur Analyse symbolischer Musik verstanden werden. In der Performance-Forschung nehmen dabei Audiovisualisierungs- und Annotationstools wie Sonic Visualiser eine besondere Rolle ein, deren Potenzial in jüngeren Projekten für die Codierung symbolischer Musik (insb. MEI) anschlussfähig gemacht wird: Mit MSM (Music Sequence Markup) und MPM (Music Performance Markup) stehen seit Kurzem XML-Formate zur direkten Codierung von Beobachtungen musikalischer Performances (auch) aus dem Sonic Visualiser bereit, die mittels der Software MPM Toolbox nicht nur direkt am Referenzaudio gespiegelt, sondern sogar selbst in expressives MIDI (rück)übersetzt werden können.
Dieser Eintageskurs bietet ein kompaktes Hands-on zu den Forschungstools Sonic Visualiser und MPM Toolbox. Vorausgesetzt wird das Mitbringen eines eigenen Laptops mit der bereits installierten Software (siehe Links unten) sowie geeigneter Kopfhörer, eines kurzen eigenen Audiobeispiels (z. B. ein Stück Lieblingsmusik) und, falls vorhanden, dazugehöriger Noten bzw. einer Transkription. Hilfreich ist darüber hinaus ein XML-fähiger Editor (z.B. oXygen, Visual Studio Code).
Bei gemischtsprachiger Besetzung wird der Kurs auf Englisch gegeben.
The analysis of musical performances may be regarded as an indispensable complement to the analysis of symbolic music. Within performance studies, audio visualization and annotation tools such as Sonic Visualiser assume a particularly significant role. Their potential has recently been rendered compatible with projects concerned with the encoding of symbolic music (especially MEI): With MSM (Music Sequence Markup) and MPM (Music Performance Markup), XML-based formats have become available that enable the direct encoding of observations of musical performance (including those derived from Sonic Visualiser). Using the software MPM Toolbox, these annotations can not only be synchronized with the reference audio but may even be (re)translated into expressive MIDI.
This one-day course offers a compact, hands-on introduction to the research tools Sonic Visualiser and the MPM Toolbox. Participants are expected to bring their own laptop with the relevant software already installed (see links below), suitable headphones, a short audio example of their own (e.g., a favourite piece of music), and, where available, a corresponding score or a transcription. The use of an XML-capable editor (e.g., oXygen or Visual Studio Code) is also recommended.
In the case of a mixed-language group, the course will be conducted in English.
- Kurssprache
- Deutsch/english
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- XML-Grundkenntnisse und musikalisches Grundverständnis
- Software
- Sonic Visualiser; MPM Toolbox (Voraussetzung für die MPM Toolbox ist eine Java Runtime); XML-Editor, z. B. kostenfreie Demoversion von Oxygen
- Zielgruppe
- Einsteiger*innen und Fortgeschrittene
- Kosten
- 24 €
Getting Started with Docker – An Introduction to Containerization
Dozent*innen
- Peter Stadler
Zeiten
- Mo., 14. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 09:15–10:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 14:15–15:45 Uhr
Raum: HNI F2.211
- Kursbeschreibung
This hands-on workshop introduces participants to Docker, the leading containerization platform used by developers and operations teams to build, ship, and run applications in isolated environments. Aimed at beginners, this session covers essential concepts such as images, containers, Dockerfiles, and volumes. Attendees will learn how to use existing Docker images for their work and how to containerize a simple application themselves. Through practical examples and guided exercises, participants will explore key Docker concepts including the client-server architecture, container lifecycle, image creation, volume management, and basic networking and commands. By the end of the workshop, participants will be equipped with the foundational knowledge needed to start using Docker in real-world development workflows.
- Kurssprache
- English
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- basic knowledge of the command line
- Software
- Oxygen XML Editor or any other code editor or IDE; Browser (Chrome, Firefox, Safari)
- Zielgruppe
- Beginners
- Kosten
- 24 €
ESS Party (aka Social Evening Out, or Get Together)
Dozent*innen
Zeiten
- Mi., 16. Sept., 19:00–22:00 Uhr
Raum: Kitzgams
- Kursbeschreibung
Die ESS Party (früher auch bekannt als Social Evening Out) ist ein geselliges Angebot zum informellen Austausch. Dieses Jahr treffen wir uns ab 19 Uhr im Kitzgams, Kamp 10, 33098 Paderborn. Die Verpflegung erfolgt auf eigene Kosten.
- Kurssprache
- Deutsch/english
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- –
- Software
- –
- Zielgruppe
- alle Interessierten
- Kosten
- – €
Versionsverwaltung mit Git für Geisteswissenschaftler*innen
Dozent*innen
- Anne Ferger
- Katharina Bergmann
Zeiten
- Mi., 16. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 16:15–17:45 Uhr
Raum: ZM2.B.03.13
- Kursbeschreibung
Systeme zur Versionskontrolle sind mittlerweile für alle Forschenden von essentieller Bedeutung.
Ein Versionskontrollsystem wie zum Beispiel git kann bei der Verwaltung von Forschungsdaten oder auch dem kollaborativen Schreiben an wissenschaftlichen Arbeiten genutzt werden. Es erlaubt nicht nur das koordinierte Arbeiten im Team, auch für den Einzelnen bietet z. B. die Bearbeitungshistorie einen deutlichen Vorteil. Nicht zuletzt können Forschungsergebnisse auf einer Online-Plattform wie GitHub oder GitLab nachnutzenden Wissenschaftler*innen oder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Durch die Versionshistorie kann so auch die Nachvollziehbarkeit und Reproduzierbarkeit dieser Forschungsergebnisse verbessert werden.
Im Rahmen des Kurses werden anhand eines kleinen Praxisbeispiels die Grundfunktionalitäten von git erklärt und gemeinsam praktisch umgesetzt. Es wird vermittelt, wie ein Repository angelegt wird, das Repository nach dem GitFlow-Modell strukturiert wird, Modifikationen an den Daten eingespielt und Konflikte gelöst werden. Dabei werden vor allem die Besonderheiten bei der Arbeit mit geisteswissenschaftlichen Daten und beim wissenschaftlichem Schreiben in git besprochen.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- GitHub-Account
- Software
- GitHub Desktop
- Zielgruppe
- Alle Interessierten
- Kosten
- 24 €
Introduction to Edirom-Online
Dozent*innen
- Hizkiel Mitiku Alemayehu
- Kristin Herold
- Daniel Jettka
- Francesco Maccarini
Zeiten
- Mo., 14. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mo., 14. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 09:15–10:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 14:15–15:45 Uhr
Raum: HNI F1.110
- Kursbeschreibung
This introductory course offers a hands-on overview of Edirom Online, a web-based publication environment for digital music editions. Participants will learn about the core functionalities of the software, its typical fields of application, and how it supports the display and interaction of scholarly-critical music editions in digital form.
In addition to exploring Edirom Online’s features, the course will guide participants through the workflow of preparing data for use within the system. This includes working with relevant encoding formats and external tools commonly used in digital editing projects. No prior experience with Edirom tools is required.
The course is offered in the context of the developments in the DFG projects “Edirom Online Reloaded” (2024–2027) and “PRIMUS” (2026-2028), which work on modernizing and enhancing the software from technical and legal perspectives respectively.Links to required software (please install beforehand):
- Docker Desktop for Windows, Linux, Mac
- For Docker Desktop on Windows also required: WSL2
- VS Code
- oXygen
To test if Docker Desktop was installed successfully, start the Docker Desktop, open a terminal, and run a simple Docker command likedocker --versionin a terminal. If you have any questions concerning the installation, please contact us before the course.*****
Dieser Kurs beschäftigt sich mit den Grundlagen der Edirom Online und ihren Anwendungsgebieten. Ziel ist es, nicht nur einen Eindruck zu vermitteln, was man mit der Edirom alles erreichen kann, es soll auch die Fähigkeit vermittelt werden eigene Editionen mithilfe der Edirom zu erstellen.
Im Kurs werden Arbeitsabläufe in hands-on sessions gemeinsam erarbeitet. Dazu gehört auch der Umgang mit relevanten Kodierungsformaten und auch der Einsatz von weiteren Tools, die in digitalen Projekten verwendet werden. Vorkenntnisse im Umgang mit Edirom-Tools sind nicht erforderlich.
Der Kurs wird angeboten im Kontext der Entwicklungen in den DFG-Projekten “Edirom Online Reloaded” (2024–2027) und “PRIMUS” (2026–2028), die sich mit der Modernisierung bzw. Weiterentwicklung der Software aus technischer und rechtlicher Perspektive befassen.Links zu benötigter Software (bitte vorab installieren):
- Docker Desktop für Windows, Linux, Mac
- Für Docker Desktop in Windows auch benötigt: WSL2
- VS Code
- oXygen
Um zu überprüfen, ob Docker Desktop erfolgreich installiert wurde, starten Sie Docker Desktop, öffnen Sie ein Terminal und führen Sie dort einen einfachen Docker-Befehl wiedocker --versionaus. Sollten Sie Fragen zur Installation haben, wenden Sie sich bitte vor Kursbeginn an uns.- Kurssprache
- Deutsch/english
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- XML basic knowledge; MEI basic knowledge (helpful); bring your own laptop (no tablet-PCs or similar)
- Software
- (also see notes in course description); XML-Editor (Oxygen or VS Code); Browser; Docker Desktop
- Zielgruppe
- Beginners
- Kosten
- 30 €
Keynote
Dozent*innen
- Laurent Pugin
Zeiten
- Mo., 14. Sept., 18:15–19:45 Uhr
Raum: HNI Foyer
- Vortragssprache
- English
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- –
- Software
- –
- Zielgruppe
- Alle Interessierten
- Kosten
- 0 €
LaTeX
Dozent*innen
- Tobias Bachmann
- Adrian Nachtwey
Zeiten
- Mi., 16. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 16:15–17:45 Uhr
Raum: ZM2.A.02.73
- Kursbeschreibung
LaTeX ist ein System für professionellen Schriftsatz. Anders als z. B. Microsoft Word oder LibreOffice Writer stellen LaTeX-Editoren keine What You See Is What You Get-Oberfläche bereit, sondern trennen Inhalt und Form. Ähnlich wie bei Auszeichnungssprachen wie XML oder TEI wird die Struktur eines Textes beschrieben, während die Umsetzung vom System durchgeführt wird.
Dabei wird es allen Anforderungen an wissenschaftliche Arbeiten gerecht: Querverweise, Inhaltsverzeichnisse und Literaturangaben werden automatisch verwaltet und aktualisiert. Die Bibliographie lässt sich direkt aus z. B. Zotero, Zenodo oder Bibliothekskatalogen importieren. Codebeispiele, Tabellen, Schaubilder oder Musikbeispiele (z. B. LilyPond) lassen sich einbinden.
Da LaTeX-Dokumente Textdateien sind, eignen sie sich zur Langzeitarchivierung und Versionskontrolle mit Git und sind plattformunabhängig. Neben einfachen Textdokumenten lassen sich mit LaTeX Poster, Präsentationen, Briefe u. v. m. erstellen.
In diesem Kurs schauen wir uns Schritt für Schritt an, wie ein LaTeX-Dokument aufgebaut ist, wie Text ausgezeichnet wird, Elemente (Grafiken, Schaubilder, Codebeispiele) eingebunden werden, referenzieren die Bibliographie und erstellen eine Präsentation und ein Poster.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- Keine
- Software
- LaTeX + LaTeX-Editor, z. B. MacTeX, TeX Live, TeXstudio
- Zielgruppe
- Alle Interessierten
- Kosten
- 24 €
MEI für Einsteiger*innen
Dozent*innen
- Lisa Rosendahl
- Richard Sänger
Zeiten
- Mo., 14. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mo., 14. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 09:15–10:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Mi., 16. Sept., 11:15–12:45 Uhr
Raum: HNI F0.231 / ZM2.A.00.06
- Kursbeschreibung
Der MEI-Einführungskurs richtet sich an MEI-Neulinge gleichermaßen wie an Teilnehmerinnen, die bereits Erfahrungen mit dem Format haben. Ein grundlegendes Verständnis von Musiknotation wird vorausgesetzt. Der Kurs umfasst eine Einführung in die Codierung von Musiknotation (Common Western Music Notation) mit MEI und dem damit verbundenen Prinzip von XML. Daneben wird eine grundlegende Einführung in die Metadaten-Codierung und in den Aufbau des MEI-Headers gegeben. Dabei sollen praktische Erfahrungen gesammelt und spezielle Anwendungen und Codierungsbeispiele erprobt und diskutiert werden. Gerne dürfen auch eigene Beispiele mitgebracht werden.
Als Vorbereitung für den Kurs ist es empfehlenswert, sich auf den Seiten der Music Encoding Initiative über das Arbeiten mit MEI zu informieren und mit den MEI-Tutorials zu beschäftigen. Darüber hinaus wird darum gebeten, einen eigenen Laptop mitzubringen.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- Grundlegende Kenntnisse der Musiknotation
- Software
- Internetbrowser
- Zielgruppe
- Einsteiger*innen
- Kosten
- 42 €
Musik, Code und KI: Praxis und Reflexion für die Musikwissenschaft
Dozent*innen
- Clemens Gubsch
- Stefan Münnich
Zeiten
- Do., 17. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 11:15–12:45 Uhr
Raum: ZM2.A.02.73
- Kursbeschreibung
Generative KI verändert derzeit grundlegend, wie wir arbeiten, forschen und lehren – auch in der digitalen Musikwissenschaft. Dieser Workshop lädt dazu ein, die Möglichkeiten und Grenzen dieser Technologien praxisnah kennenzulernen und für eigene Fragestellungen nutzbar zu machen.
Im Mittelpunkt steht der direkte Umgang mit KI-gestützter Softwareentwicklung: Wie lassen sich Daten effizient aufbereiten, visualisieren und präsentieren? Und wie kann KI dabei helfen, eigene Ideen schneller in funktionierende Anwendungen zu übersetzen? Anhand konkreter Beispiele entwickeln die Teilnehmenden eigene kleine Projekte – von einfachen Webanwendungen bis hin zu interaktiven Recherchetools. Um den Praxisbezug zu stärken, besteht die Möglichkeit, vorab eigene Anwendungsbeispiele einzureichen, die dann gemeinsam im Kurs bearbeitet werden.
Gleichzeitig soll der Workshop Raum bieten für eine kritische Auseinandersetzung: Welche Auswirkungen hat der Einsatz generativer KI auf wissenschaftliche Praxis und Methodik? Welche ethischen und gesellschaftlichen Fragen stellen sich – und wie wollen wir als Fach damit umgehen?
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- Der Workshop ist offen für Einsteiger:innen wie auch für Teilnehmende mit ersten Erfahrungen im Umgang mit KI-Tools. Grundlegende digitale Kompetenzen werden vorausgesetzt, spezifische Vorkenntnisse in KI oder Softwareentwicklung sind jedoch nicht erforderlich.
- Software
- VSCode; für die praktische Arbeit im Workshop ist die Nutzung eines LLM erforderlich. Da die Verfügbarkeit einzelner Dienste je nach Zugang, Lizenz oder Account unterschiedlich sein kann, werden die Beispiele so angelegt, dass sie mit verschiedenen gängigen LLMs nachvollzogen werden können. Angesichts der Nutzungslimits empfiehlt sich jedoch zumindest die Nutzung eines Dienstes freier Wahl via Pro-Lizenz.
- Zielgruppe
- Der Workshop ist offen für Einsteiger:innen wie auch für Teilnehmende mit ersten Erfahrungen im Umgang mit KI-Tools. Grundlegende digitale Kompetenzen werden vorausgesetzt, spezifische Vorkenntnisse in KI oder Softwareentwicklung sind jedoch nicht erforderlich.
- Kosten
- 30 €
Poster-Session: Eigene Beiträge; Meet and greet
Dozent*innen
- keine
Zeiten
- Di., 15. Sept., 16:15–17:45 Uhr
Raum: HNI Foyer
- Kursbeschreibung
Neben dem Kursangebot lebt die ESS vom Netzwerken und vor allem auch vom fachlichen Austausch. Ein niedrigschwelliges Format dafür ist unsere Poster-Session am Dienstagabend. Hier gibt es die Möglichkeit andere Forschende auf die eigene Arbeit aufmerksam zu machen und auch eigene Ideen zu diskutieren. Die Poster werden von Beginn der ESS bis zum Abschluss der Postersession ausgestellt.
Wir freuen uns, wenn Sie bei der Poster-Session ein Projekt, Tool oder eine Forschungsarbeit vorstellen möchten. Senden Sie dazu bis zum 1. September eine Kurzvorstellung ihres Posterbeitrags (max. halbe Seite) an ess@edirom.de, damit wir die Anzahl der Posterstellwände planen können.
Neben der Ausstellung während der ESS würden wir die Poster gerne wieder bei Zenodo veröffentlichen, sofern Sie damit einverstanden sind.
- Kurssprache
- Deutsch/english
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- –
- Software
- –
- Zielgruppe
- Alle Interessierten
- Kosten
- 0 €
Introduction to programming for the humanities
Dozent*innen
- Andrew Hankinson
Zeiten
- Do., 17. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Do., 17. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 9:15–10:45 Uhr
- Fr., 18. Sept., 11:15–12:45 Uhr
Raum: ZM2.B.03.13
- Kursbeschreibung
This workshop serves as an introduction to programming, but with a particular focus on issues you will encounter when working with humanities data. We will look at some of the issues with translating real-world concepts, such as “music” or “calendars” into data models that can be used when programming, and cover some basic concepts present in most programming languages. A hands-on component to this course will use Python, a popular programming language, to build a data processor for some real-world data.
- Kurssprache
- English
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- no prior knowledge required
- Software
- Zielgruppe
- Beginners
- Kosten
- 30 €
How to SVG: Zeigen statt Beschreiben
Dozent*innen
- Maximilian Greshake
- Richard Sänger
Zeiten
- Do., 17. Sept., 9:15–10:45 Uhr
Raum: ZM2.A.00.06
- Kursbeschreibung
Scalable Vector Graphics (kurz: SVGs) ermöglichen es, handschriftliche Zeichen präzise zu erfassen und gezielt adressierbar zu machen. Das auf XML basierende Datenformat wird vom Projekt Beethovens Werkstatt vielfach genutzt, um innerhalb von Beethovens Manuskripten die Einzelzeichen eines Notats anzeigen zu können. Im Workshop werden Workflows vorgestellt, wie das Projekt diese SVG-Daten erzeugt und für eine digitale Anzeige nutzbar macht. Vor allem soll dabei das deiktische Prinzip „Zeigen statt Beschreiben“ und die damit verbundenen Möglichkeiten für Digitale Editionen besprochen werden.
Ziel des Workshops ist es, die im Projekt entwickelten Konzepte vorzustellen und über Möglichkeiten der Anwendbarkeit in anderen Projektkontexten zu sprechen. Gerne dürfen auch eigene Beispiele mitgebracht und zur Diskussion gestellt werden.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich
- Software
- –
- Zielgruppe
- Jede*r
- Kosten
- 6 €
TEI für Einsteiger*innen
Dozent*innen
- Susanne Haaf-Dumont
Zeiten
- Mo., 14. Sept., 14:15–15:45 Uhr
- Mo., 14. Sept., 16:15–17:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 09:15–10:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 11:15–12:45 Uhr
- Di., 15. Sept., 14:15–15:45 Uhr
Raum: HNI F0.225
- Kursbeschreibung
Der Kurs führt in die Theorie und Praxis der Textkodierung nach den Richtlinien der Text Encoding Initiative (TEI) ein. TEI wurde als XML-basierte Auszeichnungssprache gezielt für die Zwecke der Geisteswissenschaften konzipiert und ist seit vielen Jahren weltweit in wissenschaftlichen Projekten als zentrales Auszeichnungsformat für digitale Editionen etabliert.
Der Kurs führt in die Grundlagen des TEI-Datenformats ein und gibt einen Überblick über die verschiedenen Module der TEI-Guidelines. Anhand verschiedener kurzer Kodierungsaufgaben werden diese Grundlagen schrittweise erweitert und individuell die Erstellung von TEI-Dateien eingeübt. Für die Übungen wird der oXygen XML Editor genutzt, dessen Funktionen die Teilnehmer:innen dabei kennenlernen. Wichtigstes Ziel des Kurses ist es, die Teilnehmer*innen zu einem selbständigen Umgang mit den TEI-Guidelines anzuleiten und damit für die Kodierungspraxis im Rahmen ihrer jeweiligen Projekte zu rüsten. Dabei betrachten wir auch verschiedene Textsorten und Strukturen und diskutieren Spielräume bei der Annotation und die Problematik der Interoperabilität. In diesem Zusammenhang erstellen wir erste Annotationstagsets und formalisieren sie mittels TEI-ODD. Schließlich werfen wir einen Blick auf die TEI-Community und die Möglichkeiten, sich zu informieren und in Austausch zu kommen.
- Kurssprache
- Deutsch
- Voraussetzungen/Vorkenntnisse
- keine
- Software
- XML-Editor (z. B. Oxygen); Internetbrowser
- Zielgruppe
- Einsteiger*innen
- Kosten
- 30 €